Die Stadt

Das rund 7.800 Einwohner zählende Kirchheimbolanden ist eine Mischung aus mittelalterlichem und barockem Städtchen. Aus dem Mittelalter stammt ein Teil der Stadtmauer mit Wehrgang und massiven Türmen: dem Roten und Grauen Turm sowie dem Gefängnis-, dem Vorstadt- und dem Stadthausturm. An der Peterskirche beeindruckt der romanische Turm aus dem 12. Jahrhundert mit Tiergesichtern, Resten einer Sonnenuhr, Schreckmaske und Dämonenreiter.

Viel gebaut wurde in der Barockzeit, als Kirchheimbolanden Residenz des Herrscherhauses Nassau-Weilburg war. Sehenswert ist die um 1744 fertiggestellte Hof- und Stadtkirche St. Paul mit der „Mozartorgel“, einer der besterhaltenen Barockorgeln Deutschlands. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass Wolfgang Amadeus Mozart 1778 ein Konzert auf ihr gab. In der Amtsstraße erhält man einen Eindruck von der einstigen Pracht barocker Wohnhäuser. Auch die Neue Allee mit ihren Kavaliershäusern im Mansardenstil ist ein Erbe dieser Zeit. Dem Schlosspark sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Er ist im Stil eines englischen Landschaftsparks aus dem 19. Jahrhundert angelegt; sehr schön sind die vielen exotischen Baumarten.

Weitere Informationen

Einfach ankommen

Ein guter Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden, ist der Schlossgarten in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Kirchheimbolanden. Mit den Bussen und Bahnen im VRN reisen Sie bequem an.