Das Museum

Worms gilt als Heimatstadt der Nibelungen. Gunther residierte hier mit seiner starken Gattin Brunhilde, seinen Brüdern, der schönen Schwester Kriemhild und dem grimmigen Hagen von Tronje. Die Geschichte hatte einen Haken, der Ursache für alles folgende Elend war: Brunhilde wäre nie Gunthers Frau geworden, wenn dessen Schwager Siegfried sie nicht zweimal ausgetrickst hätte.
Den Rest kennt man: eine mörderische Geschichte von Liebe, Hass, Verrat und einem versenkten Schatz. Überliefert ist sie im Nibelungenlied, dem Worms ein Museum gewidmet hat. In zwei historischen Türmen an der mittelalterlichen Stadtmauer erwartet die Besucher eine multimediale Ausstellung. Geführt vom anonymen Dichter des Heldenepos (gesprochen von Mario Adorf ), werden sie über die Heldensage und ihre Rezeptionsgeschichte informiert oder lauschen kommentierten Textpassagen aus dem Nibelungenlied und anderen Nibelungenwerken. Landkarten und Panoramafenster verbildlichen das Reich der Nibelungen – von Brunhilds Heimat Island bis zu Kriemhilds späterem Zuhause Ungarn. Im „Mythenlabor“ kann man an Computerterminals im Film- und Textfundus stöbern. Darüber hinaus zeigt das Museum in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim eine Ausstellung zu Richard Wagners gigantischem „Der Ring des Nibelungen“. Anhand ausgewählter Requisiten aus der Mannheimer Inszenierung wird die Oper pointiert nacherzählt. Filmaufnahmen entführen in die Welt des renommierten Regisseurs, Bühnen- und Kostümbildners Achim Freyer.

Weitere Informationen

Einfach ankommen und sparen

Ab Worms Hbf ca. 10 Minuten Fußweg.

Ihr Umweltrabatt: Bei Vorlage einer VRN-Tages-Karte erhalten Sie eine Ermäßigung von 1,- Euro auf den regulären Eintrittspreis.