Französische Delegation informiert sich in Mannheim und Ludwigshafen über den VRN und die S-Bahn Rhein-Neckar Entwicklung der Schienenverkehrsverbindungen grenzüberschreitend zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar, dem Elsass und Straßburg

/ Franz Delegation Ii Beim Vrn 11-9-2018

Foto: VRN
v.l.n.r.: Jean-Marie Beutel, Mairie de Ostwald; Patrick Depyl, Mairie de la Wantzenau; Marie-Laure Botzung-Vidal, Region Grand Est; Rémi Bertrand, Präsident Eurodistrict PAMINA; Stèphanie Kochert, Consel Departemental Du Bas-Rhin; Volkhard Malik, VRN-Geschäftsführer; Sabrina Moretto, MOBILITÉS ADEUS Strasbourg; Bernòt Vimbert, MOBILITÉS ADEUS Strasbourg; Werner Schreiner, Beauftragter der Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz für Mobilitäts- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Präsident der Oberrheinkonferenz; Yves Gendron, DIRECTEUR GÉNÉRAL ADJOINT ADEUS Strasbourg; Matthieu Schuller, Consel Departemental Du Bas-Rhin

Am 11.09.2018 informierte sich in Mannheim eine französische Delegation aus Vertretern der Region Grand Est, des Departements Du Bas-Rhin und der Agentur für Städtebau und Stadtplanung des Ballungsraums Straßburg (ADEUS) über den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und die Entwicklung der S-Bahn Rhein-Neckar. Ein Besuch im Werk von DB Regio Mitte in Ludwigshafen schloss sich an.

Themen waren unter anderem die Entwicklung des Verkehrsverbundes zum Mobilitätsverbund und die Neuausrichtung der Verbundaktivitäten im Rahmen der Digitalisierung, die Volkhard Malik, Geschäftsführer des VRN, vorstellte.

Daneben stellte Werner Schreiner, Präsident der Oberrheinkonferenz und Beauftragter der Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz für grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Fragen der grenzüberschreitenden Informationspolitik und der grenzüberschreitenden Tarifierung zur Diskussion. Die Verkehrsverbünde VRN und Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) beabsichtigen, die tarifliche Zusammenarbeit mit dem Elsass noch stärker auszuweiten, um nicht nur die vorhandenen Angebote für die touristischen Verkehre zu verbessern, sondern auch neue Angebote für den Alltagsverkehr zu schaffen. Davon wird auch die Entwicklung der Schienenverkehrsverbindungen zwischen der Pfalz und Straßburg, zwischen Baden-Württemberg und dem Elsass sowie zwischen Saarbrücken und Straßburg und der Eurometropole Straßburg profitieren, über die ebenfalls ein Überblick gegeben wurde. Diese Projekte sind Bestandteil einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Mobilität. Sie sollen in Kooperation mit den beteiligten Ländern zielführend und schnell umgesetzt werden. Sie stehen daher in den kommenden Jahren ganz oben auf der Agenda.

Beim abschließenden Besuch der S-Bahn Werkstatt in Ludwigshafen konnten sich die Teilnehmer ein Bild von der Technik und der Pflege bzw. Wartung der Fahrzeuge für die S-Bahn Rhein-Neckar machen. Darüber hinaus verschafften sich die Gäste in der Leitstelle von DB Regio einen Eindruck über die Betriebsdispositionen der aus der Pfalz ins Elsässische führenden Strecken.

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