Durch's Jägerthal mit der Linie 485

/Stadt Bad Dürkheim, Melanie Hubach Photographie Blick auf den Pfälzer Wald

Foto: Stadt Bad Dürkheim, Melanie Hubach Photographie

Hier lohnt sich das Ein- und Aussteigen: Die Buslinie 485 verbindet Bad Dürkheim mit der Haltestelle Ruheforst und führt, immer der Isenach folgend, durch eines der schönsten Täler an der Deutschen Weinstraße. Eine ideale Strecke also als Ausgangspunkt für Ausflüge. Hier warten idyllische Waldweiher, ursprünglich als Wasserreservoir für den Gradierbau in Bad Dürkheim angelegt, das Pfalzmuseum für Naturkunde (Haltestelle Herzogweiher) oder tolle Wandertouren in die Seitentäler, etwa zur Hardenburg (Haltestelle Waldschlössel), rund um den Isenachweiher oder ins Wolfental (Haltestelle Abzweigung Isenach). Für Genießer runden die vielen Einkehrmöglichkeiten das Erlebnis ab, und Bad Dürkheim lädt zum Bummel durch die Innenstadt oder den Kurpark ein und hält zudem viel Wissenswertes zur Salzgewinnung bereit, etwa im Stadtmuseum.

Sehenswertes entlang der Linie 485

Bad Dürkheim

Hier, mitten im Herzen der Pfalz, gibt es jede Menge zu entdecken – etwa das größte Fass der Welt, einen beeindruckenden Gradierbau oder viel Wissenswertes im Stadtmuseum. Und der Kurpark mit seinen elf Brücken und die Innenstadt laden zum Flanieren und Verweilen ein.

Klosterruine Limburg

Mit seinen alten Sandsteinmauern und dem grandiosen Blick auf Bad Dürkheim und den regelmäßig stattfindenden Konzerten oder Theateraufführungen ist die Ruine des ehemaligen Benediktinerklosters immer ein lohnendes Ziel. Stärken können sich Gäste und Wanderer im Restaurant der Klosterschänke „Konrad2" oder im dazugehörigen Wein-und Biergarten.

Pfalzmuseum für Naturkunde

Das Pfalzmuseum blickt auf eine lange Tradition zurück. Für Forschung und Dokumentation hat die POLLICHIA, Verein für Naturforschung und Landespflege e.V., mit ihren Sammlungen einen über 200 Jahre zurück reichenden Grundstock geschaffen. Die öffentlich zugängliche Bibliothek umfasst mehr als 20.000 Bände und zahlreiche Periodika. Eintrittspreise: Erwachsene 2,00 Euro (ermäßigt 1,80 Euro), Kinder 1,30 Euro (ermäßigt 1,00 Euro), Familien 4,10 Euro

Gasthof „Sieben Raben“

Das Restaurant im denkmalgeschützten Ensemble und der Garten laden zum Genuss mediterraner, elsässischer und pfälzischer Speisen ein. Und wer länger bleiben möchte, schläft im Sonne-, Mond- oder Sternenzimmer sicher traumhaft.

Hardenburg

Ist sie nun eine Burg, ein Schloss oder eine Festung? Egal, diese über vier Niveaus ansteigende, gewaltige Ruine mit Ursprung im 13. Jahrhundert beeindruckt bis heute und gilt als Zeugnis einer der größten und eindrucksvollsten Anlagen des Typs „Festes Schloss“ in Deutschland. Einen spannenden Einblick in die Geschichte geben eine Ausstellung im Besucherzentrum sowie ein Multimediaguide, der mit detaillierten Computerrekonstruktionen in das Zeitalter der Rennaissance führt und die Anlage und Räume so zeigt, wie sie zur Blütezeit der Burg waren.

Burgruine Schlosseck

Die ganzjährig zugängliche Anlage wurde wahrscheinlich von den Leininger Grafen um 1200 erbaut und bestand aus einer Ringmauer und einem fünfeckigen Bergfried. Höhepunkt der Besichtigung ist das 1883 rekonstruierte aufwendig verzierte Portal mit Pflanzenwerk, Kopfmasken und Adlerschmuck.

Isenachweiher

Im 18. Jahrhundert angelegt ist er heute einer der ältesten Stauseen in Deutschland. Damals regulierte er die Wasserführung der Isenach, um die Pumpen des Gradierwerkes in Dürkheim gleichmäßig zu betreiben. Das „Forsthaus zur Isenach“, ein Abenteuerspielplatz und ein Bootsverleih sorgen für Verpflegung, Spiel und Spaß. Der See ist zudem ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung durchs Wolfental.