Wo geht's denn hier zum Glück?

Die Frage, was uns glücklich macht, beschäftigt uns Menschen schon lange. Inzwischen ist
 das Glück sogar Forschungsgebiet von Neurobiologen, Medizinern, Soziologen, Philosophen und Psychologen. Wie steht’s bei Ihnen: Wissen Sie, was Sie glücklich macht? Oder sind Sie noch auf der Suche nach Inspiration? Hier ein paar Glücks-Tipps fürs VRN-Gebiet.

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Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Das etwas andere Ministerium

Wussten Sie zum Beispiel, dass es in Mannheim ein eigenes Ministerium für Glück und Wohlbefinden gibt? Hier dreht sich alles um Fragen wie „Was macht uns glücklich und was können wir selbst dafür tun?“ Die Gründerin und selbsternannte Glücksministerin Gina Schöler versucht, auf diese Weise ihre Mitmenschen für das Thema Glück zu sensibilisieren und mit einem Augenzwinkern, etwas Kreativität und einer Prise Tatendrang gemeinsam mit anderen richtig viel zu bewegen.

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Hier ein paar ministeriale Angebote:

• Humor hilft heilen: Von Kindern gemalte Postkarten werden zugunsten der Initiative „Humor Hilft Heilen“ für einen Euro pro Karte verkauft.
• Gemeinsam für gute Laune sorgen:
 Ein Aushang, der ein Lächeln entlocken soll. Einfach herunterladen, ausdrucken und aufhängen.
• Jeder Schritt zählt: Sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun, das ist bei jedem Spaziergang möglich. Einfach etwas Müll sammeln und richtig entsorgen. Die passende Tasche dazu gibt’s beim Ministerium.
• Podcast „Das kleine Glück“
• Buch "Das kleine Glück möchte abgeholt werden"

Weitere Glücksorte und -aktionen in der Region

Kunst macht glücklich

Wie schön also, dass seit 2013 Künstler*innen Mannheimer Fassaden in prächtige Gemälde verwandeln. So ist STADT. WAND.KUNST entstanden. Geführte Touren gibt’s auch.

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Foto: Alexander Krziwanie

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Foto: pixabay

Der Wald hat einen positiven Einfluss auf uns.

Das belegen Studien. Beim Waldbaden taucht man daher mit allen Sinnen in dessen wohltuende Atmosphäre ein. Geht zum Beispiel auch im Pfälzer Wald.

Gemeinsam stark

Mannheim gegen Einsamkeit: Dafür setzt sich die Initiative MAG1 ein. Sie bildet Paten aus, die sich um vereinsamte ältere Menschen kümmern.

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Foto: pixabay

Das Schulfach "Glück"

Das Schulfach „Glück“ wurde 2007 in Heidelberg erfunden – und zwar vom ehemaligen Schulleiter Ernst Fritz-Schubert. Er wollte damit Lebenskompetenz, Lebensfreude und Persönlichkeitsentwicklung im Schulalltag fördern. An seinem Institut finden Schüler und Lehrer wichtige Anregungen.

Zufriedener durch den Alltag

So kommen Sie zufriedener durch den Alltag:
Denken Sie bei schlechter Laune an etwas Schönes. Gutes bewusst wahrzunehmen und auszuüben, macht uns widerstandsfähiger, und wir erholen uns besser von negativen Ereignissen. Das hat Psychologin Barbara Fredrickson herausgefunden.
Tu so, als ob Du glücklich bist...: So verbessert Lächeln laut Glücksforscher David Myers unsere Stimmung. Der Effekt ist zwar gering, aber vorhanden, wie eine Untersuchung 2019 zeigte.
Dankbarkeit praktizieren: Ein Dankbarkeits-Tagebuch hilft, sich der schönen Dinge bewusster zu werden. Sie täglich aufzuschreiben, macht Studien zufolge zufriedener, optimistischer und sogar körperlich fitter.
Innehalten und durchatmen: Halten Sie mal kurz inne: Was ist genau hier und jetzt schön an Ihrem Leben? Lassen Sie sich Zeit und Ihren Tagträumen freien Lauf.

Für zufriedene und gesunde Mitarbeiter

Der VRN ist Mitglied im Mitarbeiterunterstützungsprogramm MUP Rhein-Neckar (www.mein-mup.de). Der Verein berät die Mitarbeiter seiner Mitglieder und ihre Angehörigen qualifiziert – in allen schwierigen Lebenslagen. Egal, ob jemand gesundheitliche Probleme oder Ärger mit dem Chef hat: MUP Rhein-Neckar arbeitet vertraulich und schnell. Ziel ist es,
das Wohlbefinden der
Angestellten und ihrer
Familien zu steigern.
Alle Unternehmen und
Verwaltungen in der Metropolregion Rhein-Neckar können Mitglied werden – und ihrer Belegschaft damit etwas Gutes tun.

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Fakten rund um's Glück

Die wohl älteste bekannte Definition von Glück stammt von Aristoteles (384 – 322 v. Chr.):
„GLÜCK IST DAS, WAS DER MENSCH UM SEINER SELBST WILLEN ANSTREBT, UND NICHT, UM ETWAS ANDERES DAMIT ZU ERREICHEN.“

42% der Deutschen glauben einer Umfrage zufolge daran, dass ein vierblättriges Kleeblatt Glück bringt.

10% mehr Vogelarten in der Umgebung steigern laut einer Studie
 die Lebenszufriedenheit der Europäer*innen mindestens genauso stark wie ein vergleichbarer Einkommenszuwachs.

Glücksklee, den man kaufen kann, ist zwar vierblättrig, im engen botanischen Sinn aber nicht einmal verwandt mit echtem Klee, sondern Sauerklee
 aus Mexiko.

Glück kann man essen
Zumindest gibt es Lebensmittel,
 die nachweislich unsere Stimmung aufhellen. Nicht nur der Evergreen Schokolade sorgt für gute Laune, auch Bananen, Fisch und Nudeln fördern die Zufriedenheit.

Am 20. März ist Weltglückstag.

157 Länder vergleicht der World Happiness Report 2019 und kommt zu dem Schluss: In Finnland sind die Menschen am zufriedensten, gefolgt von Dänen, Norwegern und Isländern. Deutschland liegt auf Platz 17. Damit sind die Deutschen hinter den Briten, aber glücklicher als Franzosen, Spanier und Italiener.

Internationalen Studien zufolge ist 
die Veranlagung zum Glücklichsein zu 50 % erblich bedingt, zu 10 % durch unsere Lebensumstände beeinflusst und zu 40 % durch unsere eigenen Handlungen und Einstellungen.