Die Mathematik der Musik

Wie sieht eine Melodie aus? Und kann man berechnen, was in unseren Ohren harmonisch klingt? In der Ausstellung „La La Lab. Die Mathematik der Musik“ in der MAINS (Mathematik-Information-Station) in Heidelberg lässt sich an interaktiven Exponaten experimentieren und erfahren, wie Mathematik und Musik zusammenhängen. Die Ausstellung können Sie noch bis zum 15. Dezember besuchen.

Die Ausstellung zeigt faszinierende Verbindungen zwischen Mathematik und Musik – von jahrhundertealten Werkzeugen, die Musiker zum Komponieren verwenden, bis hin zu den neuesten Forschungsarbeiten. Was kann Künstliche Intelligenz etwa heute schon im Bereich Musik? Wie sind Tonleitern mathematisch erklärbar? Und wie funktioniert die menschliche Stimme, das älteste und wahrscheinlich komplizierteste Musikinstrument überhaupt?

/Wanda Domínguez / Imaginary Lalalab

Foto: Wanda Domínguez / Imaginary

Ob trommeln, singen, komponieren und dirigieren: Die interaktiven Exponate mit Animationen, Laserinstallationen und 3D-Drucken begeistern ebenso wie Workshops, Filme und ein „Leise-Bereich“. Das Ausstellungs-Labor ist ein Erlebnis für alle Sinne. Es nimmt die Besucher mit auf eine spannende Entdeckungsreise von den Grundlagen der Musiktheorie über Kunst und Entertainment bis hin zu aktuellsten Forschungsergebnissen und Künstlicher Intelligenz. Empfohlen für alle Neugierigen ab 10 Jahren.

“La La Lab” wird von der Heidelberg Laureate Forum Foundation präsentiert. Die Erstellung der Exponate und Realisierung der Ausstellung wurden ermöglicht durch die Förderung der Klaus Tschira Stiftung und die Unterstützung der TU München. Initiiert wurde die Ausstellung von IMAGINARY, einer Open-Source-Plattform für interaktive Mathematik, die Inhalte beispielsweise für Schulen, zu Hause, Museen und Ausstellungen präsentiert.

An „La La Lab“ war Co-Kurator Prof. Jürgen Richter-Gebert, Mathematikprofessor an der Technischen Universität München (TUM), neben mehreren weiteren wissenschaftlichen und künstlerischen Beraterinnen und Beratern, sowie Künstlerinnen und Künstlern maßgeblich beteiligt. Seit 2007 hat er zusammen mit IMAGINARY immer wieder interaktive Exponate verwirklicht, etwa im Deutschen Museum und im Museum für Mineralien und Mathematik in Oberwolfach.

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