Mannheim, den 12.08.2002
(St. Ilgen, 12.08.2002) Am 14.12.2003 starten die Stadt Leimen und die Region mit der Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar in eine neue Epoche im Nahverkehr. Damit wird ein gemeinsames Ziel der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen sowie des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) in die Tat umgesetzt: Der Aufbau eines modernen S-Bahn-Netzes im Rhein-Neckar-Raum. Die S-Bahn-Station St. Ilgen wird die Stadt Leimen und die Gemeinde Sandhausen mit Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Germersheim, Speyer, Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Eberbach, Osterburken, Bruchsal und Karlsruhe und zahlreichen weiteren Städten und Gemeinden im länderübergreifenden Rhein-Neckar-Raum verbinden.
St. Ilgen ist eine von über 50 S-Bahn-Stationen der zukünftigen S-Bahn Rhein- Neckar. Die modernen Stationen sind für 2,54 Millionen Menschen der Zugang zu einem attraktiven Nahverkehrssystem für Beruf und Freizeit. Zukünftig wird mit modernen und attraktiven Elektrotriebzügen der Baureihe 425.2 in einem leicht merkbaren Takt gefahren. Dabei werden umsteigefreie Verbindungen über Heidelberg und Mannheim hinaus bis in die Pfalz bzw. über Bruchsal nach Karlsruhe angeboten. Grundlage für den S-Bahn-gerechten Ausbau der Stationen ist der am 20. März 1996 zwischen den drei Ländern und dem ZRN mit der DB AG abgeschlossenen Bau- und Finanzierungsvertrag. Die Deutsche Bahn wird die technischen und betrieblichen Voraussetzungen für den S-Bahn-Betrieb schaffen.
Mit dem heutigen symbolischen Ersten Spatenstich geben Richard Winter, Bahnhofsmanager Heidelberg, Wolfgang Ernst, Oberbürgermeister der Stadt Leimen und Dr. Wolfgang Wagner, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, das Startzeichen für den Umbau der zukünftigen S-Bahn- Station St. Ilgen. Damit beginnen die umfangreiche Baumaßnahmen, die vor Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar durchgeführt werden müssen. Die Bahnsteige in St. Ilgen werden komplett erneuert und so angehoben, dass ein bequemer Einstieg in die S-Bahn-Fahrzeuge möglich ist. Dies freut zum einen diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen haben, zum anderen profitieren davon auch alle anderen, sei es, dass Kinderwagen, Fahrrad, Koffer oder sperrige Gegenstände mitgenommen werden, sei es, dass hierdurch die Fahrt einfach komfortabler wird.
Schließlich soll die S-Bahn RheinNeckar dazu einladen, das eigene Auto zum Vorteil aller auch öfter einmal stehen zu lassen. Außerdem hilft der bequeme Einstieg, einen reibungslosen und damit pünktlichen Betrieb zu ermöglichen.
Der bisherige Steg über die Gleise wird durch eine Unterführung ersetzt. Stufenlose Rampen sorgen für einen barrierefreien Zugang zu den öffentlichen Straßen und Wegen. Blindenleitstreifen ermöglichen Sehbehinderten den Zugang zur S-Bahn RheinNeckar.
Mit der modernen Ausstattung der Station St. Ilgen wird ein einheitliches und attraktives Umfeld geschaffen. Bänke, Abfallbehälter, Schaukästen für Fahrplan und Tarifinformationen sowie windgeschützte Unterstände sind selbstverständlich. Am Fahrkartenautomaten sind alle wichtigen Fahrkarten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar erhältlich, mit denen auch RegionalBahnen, RegionalExpress- Züge, Straßenbahnen und Busse genutzt werden können. Durch Fahrtzielanzeiger und Lautsprecher werden die Reisenden insbesondere im Störungsfall über die jeweils nächsten Züge informiert. Eine helle Beleuchtung in den Abend- und Nachtstunden gewährleistet eine hohe Sicherheit für die Reisenden zu allen Tages- und Nachtzeiten.
Die Bauarbeiten werden im Frühsommer 2003 abgeschlossen. Die Bahnsteiglänge beträgt 140 m. Insgesamt werden 3,1 Mio. in die Station St. Ilgen investiert.
Der Fahrradunterstand wird noch im Zuge des Baus der Unterführung komplett erneuert. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im Bereich der Bahnsteige werden von der Stadt Leimen zusätzliche Park&Ride-Parkplätze geschaffen und die Bussteige umgebaut. Hierdurch wächst die Bedeutung der Station St. Ilgen für die Nutzer aller Verkehrsmittel.
Trotz der anstehenden Baumaßnahmen bleibt die Station St. Ilgen auch während der Bauzeit in Betrieb. Auch wenn während der Bauarbeiten Einschränkungen für die Reisenden nicht ganz ausgeschlossen werden können, bleibt doch durch provisorische Bahnsteige, Rampen und Treppen der Zugang für die Reisenden sichergestellt.
Der erste Spatenstich für den Neubau der Station St. Ilgen markiert einen wichtigen Schritt zur Realisierung der S-Bahn RheinNeckar.
Werner Schreiner, Jochem Schürg
Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN)
Tel.: (06 21) 1 07 70-75
Fax: (06 21) 1 07 70-70
E-mail: j.schuerg@vrn.de
Internet: http://www.vrn.de
Ursula Eickhoff
Deutsche Bahn AG
Pressesprecherin für Baden-Württemberg
Tel.: (07 11) 20 92-34 98
Fax: (07 11) 20 92-33 03
E-mail: Ursula.Eickhoff@bku.db.de
Internet: http://www.bahn.de
Aufgabenträger: Land Baden-Württemberg
Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd
Verkehrverbund Rhein-Neckar GmbH
Spatenstich leitet Baumaßnahmen für S-Bahn-Station St. Ilgen ein
(St. Ilgen, 12.08.2002) Am 14.12.2003 starten die Stadt Leimen und die Region mit der Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar in eine neue Epoche im Nahverkehr. Damit wird ein gemeinsames Ziel der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen sowie des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) in die Tat umgesetzt: Der Aufbau eines modernen S-Bahn-Netzes im Rhein-Neckar-Raum. Die S-Bahn-Station St. Ilgen wird die Stadt Leimen und die Gemeinde Sandhausen mit Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Germersheim, Speyer, Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Eberbach, Osterburken, Bruchsal und Karlsruhe und zahlreichen weiteren Städten und Gemeinden im länderübergreifenden Rhein-Neckar-Raum verbinden.
St. Ilgen ist eine von über 50 S-Bahn-Stationen der zukünftigen S-Bahn Rhein- Neckar. Die modernen Stationen sind für 2,54 Millionen Menschen der Zugang zu einem attraktiven Nahverkehrssystem für Beruf und Freizeit. Zukünftig wird mit modernen und attraktiven Elektrotriebzügen der Baureihe 425.2 in einem leicht merkbaren Takt gefahren. Dabei werden umsteigefreie Verbindungen über Heidelberg und Mannheim hinaus bis in die Pfalz bzw. über Bruchsal nach Karlsruhe angeboten. Grundlage für den S-Bahn-gerechten Ausbau der Stationen ist der am 20. März 1996 zwischen den drei Ländern und dem ZRN mit der DB AG abgeschlossenen Bau- und Finanzierungsvertrag. Die Deutsche Bahn wird die technischen und betrieblichen Voraussetzungen für den S-Bahn-Betrieb schaffen.
Mit dem heutigen symbolischen Ersten Spatenstich geben Richard Winter, Bahnhofsmanager Heidelberg, Wolfgang Ernst, Oberbürgermeister der Stadt Leimen und Dr. Wolfgang Wagner, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, das Startzeichen für den Umbau der zukünftigen S-Bahn- Station St. Ilgen. Damit beginnen die umfangreiche Baumaßnahmen, die vor Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar durchgeführt werden müssen. Die Bahnsteige in St. Ilgen werden komplett erneuert und so angehoben, dass ein bequemer Einstieg in die S-Bahn-Fahrzeuge möglich ist. Dies freut zum einen diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten beim Ein- und Aussteigen haben, zum anderen profitieren davon auch alle anderen, sei es, dass Kinderwagen, Fahrrad, Koffer oder sperrige Gegenstände mitgenommen werden, sei es, dass hierdurch die Fahrt einfach komfortabler wird.
Schließlich soll die S-Bahn RheinNeckar dazu einladen, das eigene Auto zum Vorteil aller auch öfter einmal stehen zu lassen. Außerdem hilft der bequeme Einstieg, einen reibungslosen und damit pünktlichen Betrieb zu ermöglichen.
Der bisherige Steg über die Gleise wird durch eine Unterführung ersetzt. Stufenlose Rampen sorgen für einen barrierefreien Zugang zu den öffentlichen Straßen und Wegen. Blindenleitstreifen ermöglichen Sehbehinderten den Zugang zur S-Bahn RheinNeckar.
Mit der modernen Ausstattung der Station St. Ilgen wird ein einheitliches und attraktives Umfeld geschaffen. Bänke, Abfallbehälter, Schaukästen für Fahrplan und Tarifinformationen sowie windgeschützte Unterstände sind selbstverständlich. Am Fahrkartenautomaten sind alle wichtigen Fahrkarten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar erhältlich, mit denen auch RegionalBahnen, RegionalExpress- Züge, Straßenbahnen und Busse genutzt werden können. Durch Fahrtzielanzeiger und Lautsprecher werden die Reisenden insbesondere im Störungsfall über die jeweils nächsten Züge informiert. Eine helle Beleuchtung in den Abend- und Nachtstunden gewährleistet eine hohe Sicherheit für die Reisenden zu allen Tages- und Nachtzeiten.
Die Bauarbeiten werden im Frühsommer 2003 abgeschlossen. Die Bahnsteiglänge beträgt 140 m. Insgesamt werden 3,1 Mio. in die Station St. Ilgen investiert.
Der Fahrradunterstand wird noch im Zuge des Baus der Unterführung komplett erneuert. Nach Abschluss der Baumaßnahmen im Bereich der Bahnsteige werden von der Stadt Leimen zusätzliche Park&Ride-Parkplätze geschaffen und die Bussteige umgebaut. Hierdurch wächst die Bedeutung der Station St. Ilgen für die Nutzer aller Verkehrsmittel.
Trotz der anstehenden Baumaßnahmen bleibt die Station St. Ilgen auch während der Bauzeit in Betrieb. Auch wenn während der Bauarbeiten Einschränkungen für die Reisenden nicht ganz ausgeschlossen werden können, bleibt doch durch provisorische Bahnsteige, Rampen und Treppen der Zugang für die Reisenden sichergestellt.
Der erste Spatenstich für den Neubau der Station St. Ilgen markiert einen wichtigen Schritt zur Realisierung der S-Bahn RheinNeckar.
Werner Schreiner, Jochem Schürg
Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN)
Tel.: (06 21) 1 07 70-75
Fax: (06 21) 1 07 70-70
E-mail: j.schuerg@vrn.de
Internet: http://www.vrn.de
Ursula Eickhoff
Deutsche Bahn AG
Pressesprecherin für Baden-Württemberg
Tel.: (07 11) 20 92-34 98
Fax: (07 11) 20 92-33 03
E-mail: Ursula.Eickhoff@bku.db.de
Internet: http://www.bahn.de
Aufgabenträger: Land Baden-Württemberg
Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd
Verkehrverbund Rhein-Neckar GmbH





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